Lippen- und Nasenherpes

(Februar 2024, Lesedauer ca. 1,5 min.)

80 bis 90 % der Bevölkerung tragen es in sich, das Herpesvirus, genauer das Virus Herpes simplex Typ 1 und 2. Die Infektion erfolgt meist unbemerkt in der Kindheit, fortan bleibt das Virus zufrieden, meist im Stand-by-Modus, in unserem Körper, bricht dann und wann aus und verursacht z.B. die schmerzhaften und unschönen Bläschen an der Lippe, oder auch in oder an der Nase. Auch Genitalherpes ist anscheinend auf dem Vormarsch.  

Übertragen wird das Virus durch Schleimhautkontakt. Einnisten tut es sich dann in einem Nervenknoten im Kopf, nahe des Ohrs. Durch Auslöser wie z.B. UV-Strahlung, Hormonschwankungen (bei Frauen oft mit Einsetzen der Menstruation), andere Infektionskrankheiten oder schlicht erlebte Ekelgefühle, wird es aufgeweckt und wandert lebenslustig wieder den Nervenbahnen entlang zu den Lippen oder der Nase, wo es sich rasant vermehrt und die sichtbare Immunreaktion unseres Körpers provoziert.

Die Schulmedizin bietet antivirale Salben oder auch Tabletten an. Interessanterweise schneidet aber z.B. unser normaler Bienenhonig in diversen kleinen Studien merklich besser ab, als die Medikamente, was die Heilungsdauer anbelangt.

Bemerkenswert ist aber in diesem Zusammenhang auch die innerliche Wirkung der beiden natürlichen Aminosäuren Arginin und Lysin. Aminosäuren sind einfach gesagt die Moleküle, aus denen Proteine bestehen. Man hat herausgefunden, dass Arginin und Lysin einen direkten Einfluss auf das Herpesvirus haben. Arginin (natürlicherweise z.B. in den sehr gesunden Nüssen vorhanden, in Schokolade, Vollkornbrot etc.) unterstützt die Vermehrung des Virus, während Lysin (primär in tierischen Lebensmitteln enthalten wie z.B. Eiern, Fleisch, Quark, aber auch Tofu) die Vermehrung des Virus bremst.

Wer im Akutfall dem Virus etwas entgegensetzen will, greift darum zur Nahrungsergänzung L-Lysin, z.B. von Burgerstein (L-Lysin ist die für unseren Körper verwertbare Form von Lysin). Die ersten Tage des Herpesausbruchs darf man L-Lysin überdosiert einnehmen, nämlich 1,5 bis 3 Gramm täglich, aufgeteilt in drei Einzelgaben. Nach meiner Erfahrung verschwinden die Wunden und Schmerzen so sehr viel schneller. Begleitend kann Honig äusserlich angewendet werden. Aber Achtung: Honig kann auch nicht selten Allergien auslösen. Wenn die Beschwerden eher schlimmer werden, dann verzichten Sie besser auf den Honig.

Gute Besserung 😊 und herzliche Grüsse

Sandra Gatti

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Blogeintrag: Die Rattenstudie